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DAILY NEWS aus Tucson, Arizona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Sonstige Welten" wurde erstellt von Samsa Lilliehook, 22. Oktober 2008.

  1. Samsa Lilliehook

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    Willkommen bei den Tucson Daily News

    Hier findet Ihr künftig die neuesten Meldungen aus dem RP. Es ist also DIE Anlaufstelle wenn ihr Euch erstmal über die letzten Vorgänge informieren wollt. Aber Vorsicht, die Daily News sind eine Tratsch-und Klatschpresse und nicht alles hier ist 100%ig recherchiert.


    °
    (Verfasser Frodo Frog, Administrator Forum citizen.tucson1866
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net)
     
  2. Samsa Lilliehook

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    Bildermacher planen Ausstellung

    Die Photographen Mr. Blanks und Mr. Writer schließen nicht aus, zusammen mit Hilfe der neuen Photographie-Technik eine ansehnliche Anzahl von Bildern zu erstellen und damit eine Ausstellung über das örtliche Leben in und um Tucson herum auf die Beine zu stellen. Es wäre schon ein kleines kulturelles Ereignis, wenn wir hier auch einmal 'den schönen Künsten' fröhnen und eine Ausstellung mit Gemälden und Bildern auf die Beine stellten. Der TC wird demnächst beim Bürgermeister nach einem geeigneten Ausstellungsort nachfragen. Sollte sich kein Raum finden lassen, wird die Ausstellung im TC-Gebäude installiert. Achten Sie daher in der nächsten Zeit auf entsprechende Nachrichten.

    Künstler aus Tucson! Ihr seid unbekannterweise hiermit aufgerufen, Euch an der Ausstellung zu beteiligen, sofern ihr mit Kohle, Aquarell, Öl oder anderweitig kreativ arbeitet und euch zur Ausstellung mit einbringen wollt. Zuschriften an den TC sind willkommen. (aw)


    °
    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    30.09.1866
     
  3. Samsa Lilliehook

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    Butch-Cassidy-Bande wieder da


    Heute am frühen Abend, waren zwei von der Butch-Cassidy-Bande in der Stadt.
    Deputy Rabeni und Lucca Pienaar, erkannten einen von ihnen.
    Als die beiden merkten,das sie erkannt worden sind, hatten sie es eilig die Stadt zu verlassen.
    Deputy Rabeni redete vergebens auf Mr.Pienaar ein,ihnen nicht zufolgen.
    Als er ihnen schließlich doch folgte,mußte Deputy Rabeni auch hinterher,um MR.Pienaar nicht alleine zu lassen.
    Bei einer kurzen Schiesserei, wurden Mr. Pienaar und Deputy Rabeni leicht verletzt.

    Gez.Deputy Rabeni



    °
    Verfasser Ribana Rabeni, Deputy Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    04.10.1866
     
  4. Samsa Lilliehook

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    Reverend wird vermisst!


    Seit einigen Tagen wird der Reverend vermisst. Spätestens als die sonntägliche Messe ausfiel, war den Citizen klar, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Würde der Reverend seine Schäfchen ohne Grund alleine zurücklassen?

    Damit die für den Freitag geplante Doppelhochzeit nicht gefährdet ist, bereitet sich nun der Bürgermeister eifrig auf die Zeremonie vor. Auch wird eifrig gehämmert und gebaut, um einen festlichen Platz außerhalb der Kirche herzurichten.

    In den nächsten Tagen werden die Gesetzeshüter neben ihre Hochzeitsvorbereitungen den Reverend suchen. Sachdienliche Hinweise werden dankbar angenommen.

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson



    °
    Verfasser Nelly Yumako, Sheriff Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    07.10.1866
     
  5. Samsa Lilliehook

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    Predigt heute wieder um 21:00 Uhr


    Verehrte Bürger Tucsons und Umgebung,

    es freut mich sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass heute in der Stadt eine Vertretung für den kranken Reverend Emert eingetroffen ist. Wanderprediger Pater Johannes wird heute um 21 Uhr wie gewohnt die heilige Messe abhalten. Ich hoffe auf ein zahlreiches Erscheinen.

    gez.
    Wohli Fargis
    Bürgermeister von Tucson



    °
    Verfasser Wohli Fargis, Bürgermeister Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    12.10.1866
     
  6. Samsa Lilliehook

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    Schusswechsel am Ortseingang


    Erneut wurde der Stadtfrieden in Frage gestellt, als eine Apachin, die sich als 'Apanatschi' vorstellte, am Ortseingang herumschlich und dann agressive Reden gegen Bürger der Stadt führte. Nachdem sich die Anwesenden, u. a. Nelly Yumako, nicht provozieren ließen, gab die Indianerin einen Schuss mit ihrem Bogen ab. Hieraus entwicklete sich ein grenzübergreifendes Feuergefecht, in dessen Verlauf ein offenbar unbeteiligter Apache involviert wurde. Da sich Apanatschi sofort im Schutze der Deckung aus dem Staub machte, kam der andere Apache stellvertretend ins Kreuzfeuer, wurde gestellt und vorläufig arrestiert. Aus bislang unbestätigter Quelle kam die Information, dass Apanatschi für den Vorfall durch ihren Chief oder ihren Stamm zur Verantwortung gezogen wird, wonach dem bestehenden Friedensvertrag genüge getan wird. (aw)



    °
    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    13.10.1866
     
  7. Samsa Lilliehook

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    Saloongirl entführt!


    Gestern Abends, so wurde mir berichtet, wurde Miss Venus auf oiffener Straße von zwei Halunken der Butch-Cassidy-Banda entführt. Obwohl Mr.Fargis sofort Hilfe organisierte, kamen wir leider zu spät. Es kam noch zu einem Schusswechsel am Stadtrand, in deren Verlauf drei Citizen verletzt wurden.
    Victorio, ein freundlicher Apache, berichtete mir später, dass er die Gesetzlosen im Nordosten von Virginia gesehen hat, aber leider nicht fangen konnte. Nach seinen Angaben konnte Miss Venus fliehen. Also brachen wir auf, um Miss Venus entgegenzureiten und ihr zu helfen. Leider blieb die Suche ergebnislos. Wir hoffen nun alle, dass Miss Venus von anderer Seite Hilfe bekam und bald wohlbehalten zu uns zurückkehrt.

    Es wird nun endlich Zeit, dem Treiben der Butch-Cassidy-Bande ein Ende zu setzen. Victorio versprach mir, dabei behilflich zu sein...

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson



    °
    Verfasser Nelly Yomako, Sheriff Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    17.10.1866
     
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    Überfall im Bordell



    Heute Nacht war ich mit einem Gast im ersten Zimmer des Bordells als ein Unbekannter maskierter Mann ins Zimmer eindrang und auf meinen Gast paar Schüsse abgab. Der Täter murmelte etwas von einem Auftrag und verschwand so schnell wie er gekommen war. Zum Glück befand sich Dr. Schumann im Saloon und konnte den Verwundeten versorgen, Miss Venus kam auch hinzu und war schockiert von der Tat. Ich versuchte sofort hilfe im Sheriffoffice zufinden, leider waren alle Gesetzeshüter schon schlafen gegangen, ich machte nun im Namen des Opfers eine Anzeige wegen Mordversuchs gegen einen unbekannten Täter.

    mfg
    Miss Tina
    Saloon Madame



    °
    Verfasser Tina Winkler, Rancherin High Chaparral und Saloon Madame Velvet Rose, Arizona
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    18.10.1866
     
  9. Samsa Lilliehook

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    Überfall auf Gefängnis löst Großbrand aus


    Neben dem Gefängnis ging der Saloon in Flammen auf, ob das Hotel gerettet werden konnte steht noch nicht fest. Die Stadt ist im Ausnahmezustand. Nach erfolglosen Löschversuchen entschlossen sich die Bürger, das Beste aus der Situation zu machen und so entwickelte sich der Großbrand zu einem Volksfest. Man muss davon ausgehen, dass die Beteiligten, so gut sie heute auch feiern konnten, in den nächsten Tagen bei den Aufräum- und Wiederaufbauten helfen und so das Stadtbild bald wieder in neuer Pracht erstrahlt. Geschädigte mögen sich beim Bürgermeister melden. (aw)



    °
    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
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    18.10.1866
     
  10. Samsa Lilliehook

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    Wenn euch Gott nicht hilft, dann helft euch selbst



    Einige neugierige Bürger verschafften sich gestern Zugang zum neuen Saloongebäude.
    Die Balken sind stabil, die Einrichtung eines Saloons angemessen gemütlich, Spielkarten
    liegen auf den Tischen, die Bühne für die Tänzerinnen ist aufgebaut, das ungeduldige Klavier
    will bespielt werden. Die Freude der Bürger über die fortgeschrittenen Baumaßnahmen war
    allenthalben zu spüren - wir haben einen neuen Saloon!

    Der Atem stocken allen, als unsere Saloondame, Tina Winkler verlauten ließ, dass die
    Whiskeylieferung am Freitag stattfinden soll. Freitag! Die Kehlen wurden blitzartig trocken.

    Bürger Tucsons, um des lieben Friedens willen: tragt eure Vorräte an Whiskey und anderem
    Gebräu in den Saloon und lasst uns die schwere Zeit brüderlich und schwesterlich teilend
    gemeinsam überbrücken. Wir müssen in dieser abscheulichen Not zusammenhalten.

    Der Herr schaut auf euch!



    °
    Verfasser Samsa Lilliehook, Cowgirl High Chaparral und Apothekerin Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    21.10.1866
     
  11. Samsa Lilliehook

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    Drittes Opfer der Butch-Cassidy Bande - das Mysterium geht weiter



    Was ist da nur los? Das dritte weibliche Opfer der Butch-Cassidy-Bande,
    Miss Nebula Vacrica, taumelte völlig erschöpft und verängstigt gestern in die Stadt. Die Aussagen sind, wie auch bei den beiden anderen Opfern, Miss Venus Diabolound unserem Deputy Ribana Rabeni, sehr eidersprüchlich und immer bleibt derVerdacht, dass alle Opfer eingeschüchtert wurden und etwas wichtiges verheimlichen.

    Auch unklar ist, inwiefern Miss Venus Diabolo in die Vorgänge gestern eingebunden war.Völlig unbekleidet fand man sie am Rande der Stadt. Auch Mister Latin Writers Aussage, der bei dem Überfall zugegen war jedoch von den Banditen niedergeschlagen auf der Ranch zurück gelassen wurde, sorgte für noch mehr Verwirrung.

    Fest steht, dass beide Damen, Miss Nebula und Miss Venus, gestern den toten Jesse James als ihren Entführer identifiziert haben. Da beide Damen noch immer unter Scock standen, ist nicht gewiss, ob auf diese Aussage verlaß ist, zumal das Gesicht des Banditen durch den Kopfschuss stark entstellt war.

    Besonders die Frauen Tucsons sind gebeten, vorsichtig zu sein und sich nach Möglichkeit nie ohne Begleitung ausserhalb der Stadt aufzuhalten. Der Sheriff wird sich bemühen, diese mysteriösen Entführungen so schnell wie möglich aufzuklären. Die Opfer werden weiter befragt.

    Die Bürger Tucsons sind aufgefordert, jeden Hinweis, der irgendwie mit den Entführungen in Zusammenhang stehen könnte, dem Sheriff Nelly Yumako unverzüglich mitzuteilen.



    °
    Verfasser Nelly Yumako, Sherrif Tucson Arizona
    Samsa Lilliehook, Cowgirl High Chaparral und Apothekerin Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    21.10.1866
     
  12. Samsa Lilliehook

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    Butch-Cassidy-Bandenmitglied begeht Suizid


    Jesse James, seines Zeichens Outlaw und zuletzt Mitglied der berüchtigten Butch-Cassidy-Bande, beging gestern Abend nach einem Schusswechsel in der Stadt Selbstmord.

    Wieso er das Feuer eröffnete blieb unklar. Nachdem er sich unter dem Kugelhagel des Sheriffs und helfender Einwohner chancenlos wähnte, ergab er sich und entzog sich seiner Strafe durch einen Kopfschuss. Aufgrund der grossen Hitze begrub man ihn an Ort und Stelle.


    Wer möchte, kann sein Grab besuchen.
    Es befindet sich unter dem Toilettenhäuschen in der Seitenstraße Tucsons.



    °
    Verfasser Samsa Lilliehook, Cowgirl High Chaparral und Apothekerin Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    21.10.1866
     
  13. Samsa Lilliehook

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    Termiten am Fort


    Bei meinem Ausritt heute morgen in Richtung Fort fielen mir seltsame Schmatzgeräusche auf. Erst dachte ich, dass die Soldaten da drin sich sonst was in die Bäuche schlagen. Aber das fort war total verlassen. Weder eine Maus noch irgend ein Soldat waren zu sehen. Also wo kamen nur diese komischen Geräusche her?

    Ich stieg ab und begab mich auf die Suche. Und was ich da entdeckte gefiel mir gar nicht. TERMITEN!!! Wo kamen die denn her? Die schlechte Pflege des Forts macht sich nun bemerkbar.

    Sollten sich in nächster Zeit nicht wieder mehr Soldaten dort einfinden und das Fort mal kräftig in Stand setzen, werden diese kleinen gefrässigen Tiere wohl alles verschlingen. Angeblich konnte man heute morgen schon das erste Brechen von Holz hören...

    gez.
    Wohli Fargis
    Bürgermeister von Tucson



    °
    Verfasser Wohli Fargis, Bürgermeister Tucson Arizona
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    18.10.1866
     
  14. Samsa Lilliehook

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    Miss Nebula völlig betrunken auf der Straße



    Vor ein paar Stunden habe ich Miss Nebula Vacirca völlig betrunken auf der Straße vor dem Saloon angetroffen. Sie torkelte herum und sang laut, während sie weiter aus einer Flasche trank, die sie in einer Tüte versteckt in der Hand hielt.

    Ich konnte mit viel Mühe Miss Nebula zur Praxis bringen. Dort hat sie auf einer der Liegen ihren Rausch ausgeschlafen. Sie murmelte ein paar zusammenganglose Brocken, was mich auf die Idee brachte, sie ein wenig auszfragen

    * Nelly Yumako sitzt nun zu Hause auf dem Sofa und versucht angestrengt, die Puzzleteile zu einer logischen Geschichte zu verknüpfen...

    Nelly Yumako
    Sheriff in Tucson




    °
    Verfasser Nelly Yumako, Sheriff Tucson Arizona
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    22.10.1866
     
  15. AWRCATS Writer

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    Termiten im Fort - Nachtrag des TUCSON CHRONICLE

    Nachtrag von TUCSON CHRONICLE:
    Der Redakteur des TC hat sich die Sache auch mal aus der Nähe angesehen. Da er die Fraßschäden nur bestätigen kann, aber bis auf eines keinem anderen der Tierchen Herr werden konnte, bietet der TC als Warnung ein paar Bilder aus der Literatur. Sollten Sie diese Kerb-Tiere bei sich in Balken oder Fundament finden, bewahren Sie Ruhe. Ein Austausch der Balken ist je nach Fraßbild unumgänglich, besonders, wenn es sich um tragende Konstruktionen handelt!
    [​IMG]

    Aus meinen frisch aus Europa eingetroffenen Exemplar des 'Brehm's gibt es folgende Hinweise:
    "Die Termiten, Unglückshafte (Termitina), rechtfertigen insofern eine dritte Benennung weiße Ameisen, als sie wie die Ameisen in größeren Gesellschaften gemeinsame Nester bewohnen oder Bauten ausführen, und weil in den Kolonien neben den geflügelten, fortpflanzungsfähigen Geschlechtern ungeflügelte und unfruchtbare Individuen vorkommen; im übrigen weichen sie durch die Körperform, die unvollkommene Verwandlung und sonst noch wesentlich von jenen Hautflüglern ab. Leider sind unsere Kenntnisse über diese so höchst interessanten Bewohner wärmerer Erdgegenden noch ungemein lückenhaft, obschon ältere Reisende, wie König, Smeathman, Savage, St. Hilaire usw., über sie berichtet, obschon in den neuesten Zeiten ein Lespès, Bates, Fritsch, Fritz Müller und andere ihnen an Ort und Stelle größere Aufmerksamkeit gewidmet haben. Allein, die unwirtlichen Gegenden, in denen sie leben, und die wenig zu so sorgfältigen Beobachtungen geeignet sind, wie sie so im Verborgenen lebende Thiere beanspruchen, die so verschiedenen Formen einer und derselben Art und das Vorkommen mehrerer Arten an derselben Oertlichkeit erschweren die Forschung ganz außerordentlich. Aus diesen Gründen und weil die Lebensweise aller nicht dieselbe ist, so läßt sich, ohne ausführlicher zu sein, als es der Raum hier erlaubt, auch nur in sehr allgemeinen Umrissen ein ungefähres Bild von ihnen entwerfen.

    Die Termiten haben, wie die nachfolgenden Abbildungen zeigen, einen länglichen, ziemlich gleichbreiten Körper von eiförmiger, oben mehr abgeflachter, unten gewölbter Gestalt, an welchem der freie, schräg oder senkrecht nach unten gerichtete Kopf sammt dem
    Mittelleibe ungefähr die Hälfte der ganzen Länge ausmacht, viergliederige Füße und, sofern sie geflügelt sind, vier gleichgroße, lange und hinfällige Flügel mit einer Quernaht an der Wurzel. Dieselben sind von vier Längsadern durchzogen, welche schräge, unter sich gleichlaufende oder auch einfach gegabelte Aeste aussenden. Die Gestalt des verhältnismäßig kleinen, oben gewölbten, unten platten Kopfes ändert nach den verschiedenen Arten ab, immer aber rundet sich sein großer, hinter den Augen gelegener Theil halbkreisförmig; eine mehr oder weniger deutliche Längsnaht, welche sich auf dem Scheitel gabelt, theilt ihn in drei fast gleiche Theile. Die meist großen Augen quellen hervor und grenzen jederseits nach innen an ein Nebenauge, deren im ganzen nur zwei vorkommen, gar keine bei Termopsis und Hodotermes. Dicht vor den Netzaugen sitzen die perlschnurförmigen, dreizehn- bis zwanzig- (siebenundzwanzig-) gliederigen Fühler, welche höchstens den Kopf um ein Geringes an Länge übertreffen. Die Mundtheile entwickeln sich kräftig: eine verschieden gestaltete, muschelartig aufgetriebene Oberlippe, stumpf endende, am Innenrande vier- bis sechszähnige Kinnbacken, Unterkiefer und Unterlippe; jener aus einer zweizähnig endenden inneren, einer höher liegenden, säbelförmig gekrümmten äußeren Lade (Helm) und fünfgliederigen Tastern bestehend, diese vier Lappen darstellend, welche von
    ihren dreigliederigen Tastern wenig überragt werden. Die drei Ringe des Mittelleibes haben gleiche Größe, vorherrschende Breite, je eine flache, seitlich unbedeutend überragende Chitinplatte als Bedeckung, deren vorderste sich von den übrigen einigermaßen unterscheidet und gute Artmerkmale abgibt. Die Beine sind schlank, aber kräftig und die Hüften der zusammengehörigen Paare berühren einander. Am Hinterleibe zählt man oben zehn, unten nur neun Ringe. Die Flügel liegen in der Ruhe wagerecht übereinander dem Leibe auf, den sie weit überragen. Die Färbung der Termiten bietet wenig Abwechselung und erstreckt sich in der Regel bei jedem Einzelwesen ziemlich gleichmäßig über alle Theile. Braun geht durch alle Tinten einerseits in Schwarz, andererseits in Gelb über. Je nach dem Alter sind die Stücke einer und derselben Art verschieden gefärbt; eben ausgeschlüpfte haben stets die gelbe Farbe alten Elfenbeines. Die Geschlechter unterscheiden sich durch die Bauchschuppen, beim Männchen nämlich sind die sechs ersten gleichlang, die beiden folgenden bedeutend kürzer, beim Weibchen die ersten fünf gleich, die sechste größer, je nach der Art anders geformt, die beiden folgenden verkümmert; die neunte erscheint bei beiden Geschlechtern verkümmert und getheilt. ..."
    Da der weitere Text doch sehr umfangreich ist, möge der Betroffene beim Redakteur des TC Einsicht in den neuen Thierband von Professor Brehm verlangen.

    Bildbeschriftung:
    1 Schreckliche termite (Termes dirus), Männchen von oben, a von der Seite gesehen, b Kopf desselben, c Arbeiter, d derselbe von vorn, e Soldat, f derselbe von vorn. 2 Kriegerische Termite (Termes bellicosus), Arbeiter, g Nymphe. 3 Weibchen von Termes regina (b, 2, g vergrößert)

    Anbei der Versuch der Ablichtung der Termite vom Fort unter starkem Öllampenlicht... ich musste einen ganzen Satz Linsen vom Apparat umbauen, um diese Vergrößerung hinzukriegen. Vielleicht hilft mir Mr. Blanks beim Bau eines Vergrößerungsapparates für belichtete Platten ...
     
  16. Samsa Lilliehook

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    Saloon in Rekordzeit erstellt Uff



    Nach dem Großbrand, dem die Velvet Rose, unser beliebter Saloon, und das renommierteste Hotel am Ort zum Opfer fielen, haben viele Bürger in die Hände gespuckt und nach der 'Brandfeier' - wir berichteten - ihr Versprechen in die Tat umgesetzt. Kaum dass die letzten Glutnester gelöscht waren, begannen die Arbeiten mit der Trennung von brauchbarem Holz und Inventar, soweit nicht schon zuvor gerettet, und dem traurigen Abfall, welcher wohl bei den nächsten Feiern als Feuerholz dienen könnte.

    Nur zwei Tage nach dem Brand entstand mit Schwung und vielleicht auch mit etwas Wut im Bauch über den collaborativen Angriff einiger Apachen und Outlaws der Saloon und das Hotel in einem bisher nie gesehenen gelungenen Gesamtkomplex, welcher das aus Stein erbaute und erhalten gebliebenen Sheriff-Office samt Gefängnistrakt elegant integriert. Wir haben diese architektonisch interessante Lösung wohl auch dem glücklichen Zufall zu verdanken, dass im Bürgermeisteramt durchkalkulierte Planungsunterlagen vorlagen, welche aus dem Schreiber nicht bekannten Grunde zuvor nicht umgesetzt wurden. Der TUCSON CHRONICLE vermutet, dass hier der Brand einer stadtplanerischen Entwicklung unerwarteten Vortrieb gab und hofft, in den kommenden Tagen offizielle Informationen aus dem Büro zu bekommen.

    Nun, durch den Einsatz von engagierten Bürgern, vorhandener Baumaterialien, Resthölzer und gerettetem Inventar, erstrahlt die Velvet Rose in neuem Glanz und bereichert mit dem Hotel und dem in erforderlichem Maße renovierten Sheriff-Office als Gesamtkomplex das Stadtbild von Tucson wie nie zuvor. Hier wurde ein architektonischer Maßstab gesetzt, welcher die progressive Stadtentwicklung von Tucson unterstreicht. Die Pokertische sind aufgestellt, ab Freitag wird die Bar wieder aufgefüllt sein. Hotelgäste können jedoch erst nach der Fertigstellung der Einrichtung in der oberen Etage nächtigen, ein Kurzaufenthalt und eine Besichtigung sind jedoch schon jetzt möglich.

    Einen kleinen Abstrich erlaubt sich der TUCSON CHRONICLE trotz des großen Lobes:
    Ist unsere Feuerwehr - derzeit ein einfacher Kesselwagen mit Eimerbestand - noch ausreichend? Mittlerweile gibt es Leiterwagen mit Pendelpumpe und Spritze, welche im Brandfalle in der Stadt effektivere Löschergebnisse erzielen könnten.
    Und: Andernorts werden wichtige Gebäude mit Steinen, gebrannten Ziegeln oder zumindest Lehmziegeln erstellt. Wann werden diese feuerunempfindlichen Baumaterialien bei uns mehr beachtet - oder ist dies einfach eine Kostenfrage? (aw)



    °
    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
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    22.10.1866
     
  17. Samsa Lilliehook

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    Ist unser Zeitungsmann ein Mörder?


    Durch einen Zufall entdeckten wir eine große Blutlache unter dem Schreibtisch von Mister Writer. Da er sich anfangs nicht entschließen konnte, meine Fragen ernstaft zu beantworten und sich stattdessen in Lügen verstrickte, sah ich keine andere Möglichkeit, als ihm im Gefängnis Gelegenheit zu geben, seine Geschichte noch einmal zu überdenken...



    °
    Verfasser Nelly Yumako, Sheriff Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    24.10.1866



    --------------------------


    Gegendarstellung Awrcats Writer:


    Nachdem man mich gutgläubig und im Unklaren ließ, auf welchen Schluss sich die Frage nach der Blutlache unter meinem Tisch bezog und dann auf weitere Einwände oder Einwürfe von mir nicht eingegangen wurde, fühlte ich mich zu Unrecht in meinen Rechten als freier Bürger der Stadt eingeschränkt. Man legte mir sogar Handschellen an! Das empfand ich als Amtsmissbrauch. Sheriff Yumako brachte mich gegen meinen Willen zum Gefängnis. An alle Ereignisse danach kann ich mich nicht vollständig erinnern, denn meine Zwangshaft in einer gemauerten Zelle ohne Aussicht löste eine Panik in mir aus. Erst als ich mit einen freien Blick in die Weite der Prärie im Westen verschaffen konnte, ging es mir etwas besser. Nun ja, irgendwie hat mich Samsa da rausgeholt. Dem Dr. Emmet ging es irgendwie auch ganz schlecht und ich hoffe, dass ich nicht an seinem Zustand schuld bin. Andererseits - ich war in einer Zelle, er außerhalb, also gehe cih von einem anderen Auslöser für seine Ohnmacht aus. Ob es etwa die Indianerin war, die in der Dämmerung hinter dem Gefängnis zu sehen geglaubt habe, oder waren es meine wirren Gedanken, die noch weit bei den Crows in der Prärie verweilten?
    Um auf die Herkunft des Blutes zurückzukommen: Samsa Lilliehook mag dies nach ihrer Analyse bestätigen ...
    Der große Blutfleck ist alt und stammt von mir selbst, von einer schweren Verletzung, die ich mir seinerzeits - vor der Verhaftung der Daltons in New Mexiko - in Colorado zugezogen hatte. Enya mag sich lebhaft daran erinnern, es waren aber auch andere da, die das bestimmt bezeugen können. Das frischere Blut darin mag von Kaninchen stammen, deren Reste ich unter dem Tisch einer schwer verletzten Ratte zum Regenerieren angeboten hatte. Daher schließe ich es auch nicht aus, dass ein Teil des Blutes von Pat, der Ratte, stammen könnte. Was der Sheriff und die Apothekerin aus dem Blut herausgeschmeckt haben, kann ich nicht sagen, da müssen sie die Damen schon selbst fragen. Da Pat genesen ist (man hatte offenbar die arme Ratte mit Schüssen oder Steinwürfen schwer verletzt), bitte ich die Bürger von Tucson, nun allen Lebewesen die nötige Achtung angedeihen zu lassen, also auch den Indianern und Tieren in der Stadt. Pat tut niemandem etwas zu leide, er knabbert höchstens mal einen alten Stiefel an, wenn er seinem Drängen nach Käse nicht widerstehen kann.

    Zum Vorwurf durch den Sheriff kann ich nur sagen: Der Vorfall hat ein wenig meinem Vertrauensbonus an staatliche Institutionen erodiert (jetzt also nicht nur das Militär...) und ich hoffe, dass, wenn sich die Sache geklärt hat, die 'Frau Sheriff' sich offiziell bei mir entschuldigt oder anderweitig ihr Bedauern mitteilt. Ich erkläre hiermit öffentlich, das ich nicht an einem gemutmaßten Ableben des Referend Emmert in irgendeiner Form beteiligt bin. Ein solches ist mir nicht bekannt und ich hoffe auch, dass es dem Referend so gut wie nur denkbar möglich geht - ich mache mir durchaus auch Sorgen. Der Mr. Emmert ist ein streitbarer Kerl, das gebe ich zu und wir hatten schon einige heftige Auseinandersetzungen, aber Mord? Nein! Ich werde persönlich auf meinen Wegen in der Prärie und den Bergen nach ihm Ausschau halten und bitte die Bürger von Tucson, ebendies zu tun. Vielleicht ist ihm wirklich ein Unglück geschehen, sein Pferd gestürzt oder Schrecklicheres. Ich bitte um Verständnis, wenn ich daher an der 'Einkaufsparty' nicht teilnehme, sondern ernsthafterweise den Referend suchen gehe. Der Reverend ist mir wichtiger als ein paar Fässer Whiskey oder eine geräucherte Speckseite!


    ------------------

    Geständnis Samsa Lilliehook

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es wohl meine Wenigkeit war, die die Ratte Pat einen Tag zuvor mit Steinen verletzte, vielleicht sogar schwer. Lieber Mister Writer, hätte ich gewußt, dass es sich um ihren Freund Pat handelt, hätte ich nie... *schaut beschämt zu Boden.
     
  18. Samsa Lilliehook

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    Mit blutigen Nasen wurde den erste Whiskey transportiert


    Ich kam ja erst später hinzu, aber ich wage mal zu behaupten, dass die nächste Lieferung besser geplant, geheim und besser eskortiert werden sollt. Vielleicht fragt man mal beim Fort an, ...
    Des weiteren schlage ich vor, inTucson einen Brenner anzuheuern, damit derart gefährliche Transporte minimiert werden können. Die Liste der Verletzten stellt am besten der Bürgermeister zusammen. Der war erstaunlich frohgelaunt, trotz des diesmal nicht von der Wüste rot gefärbten Sandes in Tucsons Straßen. (aw)



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    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    25.10.1866
     
  19. Samsa Lilliehook

    Samsa Lilliehook Aktiver Nutzer

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    Neuer Deputy in Town


    Die Bürgerschaft begrüßt das Engagement von dem neuen Deputy Hans Schridde. Möge ihm ein erfolgreiches und langes Leben beschieden sein. Er verstärkt damit unseren Sheriff und die anderen Deputies im Kampf gegen das Böse, welches sich immer wieder in der Stadt zeigt. Der TC hofft, dass durch den Einsatz von Hans Schridde die Straßen sicherer werden und bittet die Bürger, den neuen Deputy nach Kräften zu unterstützen.



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    Verfasser Awrcats Writer, Chefredakteur Tucson Chronicle
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    02.11.1866
     
  20. Samsa Lilliehook

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    Wieder ein Heiratsantrag in der Kirche


    Es scheint, als wäre die Kirche ein beliebter Ort und die Messe eine gute Gelegenheit, seiner Angebeteten vor den Augen und Ohren die Gemeinde die Liebe zu gestehen. Gestern Abend hat der Bürgermeister zwar die Messe mal wieder verpasst, kam aber gerade noch rechtzeitig, um Miss Black Rose, die seit einigen Tagen für ihn arbeitet, in aller Öffentlichkeit einen Heiratsantrag zu machen.

    Die Gemeinde war begeistert und freut sich zusammen mit dem Paar auf die bevorstehende Hochzeit.

    Von hier aus noch mal die allerbesten Wünsche für die Verlobten.


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    Verfasser Nelly Yumako, Sheriff Tucson Arizona
    Quelle: http://citizen.tucson1866.net

    03.11.1866