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Definition "Outlaw und Merc"

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von Zeus Edelman, 6. Februar 2008.

  1. Zeus Edelman

    Zeus Edelman Superstar

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    So, da wir gerade ja mit viel Schwung die Kriegerrolle in dem Thread zum Kodex beleuchten, fange ich das gleiche dochmal mit den in SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] Gor sehr populären Rollen an:

    Der "Outlaw" und der "Merc"

    Nachdem ich mir in den letzten Tagen unheimlich viel Gedanken über Gor und SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] gemacht habe, bin ich auf einige Dinge zu diesen beiden Rollen gestossen.

    Vorab etwas als persönliches Statement. Es ist denke ich mal bekannt das ich diese beiden Rollen, so wie sie in SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] Gor gespielt werde, mittlerweile absolut hasse. Das liegt aber nicht daran, das es sie gibt, sondern eher daran, dass sie mal wieder in keinem Verhältnis stehen zu den komplexen Rollen wie Krieger oder Panther. Von anderen, wie z.b. freie in diversen Kasten mal ganz zu schweigen. Und diese Rollen werden meiner _persönlichen_ Meinung in der Regel falsch interpretiert in der Bedeutung von Gor.

    Hierzu mal meine eigenen Gedanken:

    Was ist eigentlich ein Outlaw? Übersetzt bedeutet das Wort "Outlaw" ja "Gesetzloser". Dies wird richtigerweise auch erstmal mit "Dieb", "Mörder", "Verbrecher" oder ggf auch mit "ehrlose Person" gleichgesetzt. Das ist aber meiner Meinung nach auf Gor nicht die ganze Wahrheit.

    Setzt man sich damit auseinander, was in der goreanischen Gesellschaft für allgemeine "Werte" eine Rolle spielen, kommt man schnell dazu das ein Outlaw eigentlich schonmal automatisch jemand ist, der keinen Heimstein besitzt. Punkt. Das heisst aber nicht, dass dieser jene ein Verbrecher, Mörder, Dieb ist oder in in irgendeiner Form gesetzlos handelt. Geschweige denn machen kann was er will, er hätte ja keine Gesetze.

    "Gesellschaftlich Verstossener" wäre vielleicht eine richtige Bezeichnung dafür. Das bedeutet allerdings auch nicht zwangsläufig, das diese Leute dann nicht mehr versuchen können in die Gesellschaft zurückzufinden. Es bedeutet auch nicht das diese Personen Outlaw sind weil sie alle Werte über Bord geworfen haben. Sie sind halt augegrenzt aus der Gesellschaft, und das ist vielleicht nicht zwingend aufgrund ihrer Lebenseinstellung passiert. Ich denke nicht, dass die meissten Outlaws auf Gor Outlaws sind, weil sie wie Panther einfach nur weg wollten, und auf Gor und die oft recht starren Regeln und Gesetze in der Stadt pfeiffen wollen.

    Was bedeutet diese Rolle nun für SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] Gor?
    Ich habe noch nie eine Gruppe mit "Outlaw" im Gruppennamen gesehen in SL, die nicht wie folgt gespielt hat:

    - Wir nehmen es mit jedem auf, mit jeder Stadt, wir herrschen
    - Uns sind die Stadtgesetze egal, wir sind Gesetzlose
    - Auf Gor haben wir uns nicht an die gesellschaftlichen Üblichkeiten zu halten, wir sind eben Gesetzlos
    - Kasten und Besitz (Kajirae) haben wir hingegen schon

    Das liest sich wie eine pauschale Generalkritik, ist es auch - mit einem Augenzwinkern, da ich fast der Meinung bin das diese Rolle einfach nur Missverstanden wird.

    Sie bedeutet nicht "Cool, ich bin Gesetzlos, ich kann machen was ich will". Diese Interpretation ist für ein Rollenspiel tödlich. Natürlich habe ich langsam die faxen dicke mir um 1000 Dinge einen Kopf zu machen, wenn es nebenan Gruppen gibt, für die das anscheinend nicht gilt.

    Bevor jetzt hier wieder einer mit den Bakah kommt, die Bakah sind Outlaws. Sie haben keine Kasten, aber doch einen Heimstein. Doch sind sie getrennt vom Rest der goreanischen Gesellschaft. Klar, die Wüste hatte schon immer ihre Microzivilisationen mit eigenen Gesetzen. Eine eigene Welt in der Welt halt. Deswegen werden die Bakah auch zurecht von aussenstehenden als Outlaws wahrgenommen. Leute die nicht in die Gesellschaft passen eben.

    Ich bin fast der Meinung, das vom "Standard Goreaner" ein Outlaw irgendwie auf die Stufe einer Panther gestellt wird. Halt als "Ding" was irgendwie kein Platz auf Gor und in dem Weltbild hat. Und auch bisweilen wohl völlig uninteressant ist. In manchen Gegenden sind Outlaws in der Stadt massiv unerwünscht. Das passt. Normalerweise müssten auch die Bakah wohl oft unerwünscht sein. Ist aber ein SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] Dilemma, da ich nicht glaube das sonderlich viele Bakah oder Wüstenbewohner jemals Ar oder andere stolze Städte zu Gesicht bekommen haben.

    Um auf die zweite Rolle zu kommen, den "Merc", Mecenary, Söldner. Kann ich selber wenig zu sagen, ich weiss nicht ob für die Leute nicht wirklich das "Gesetzloser" Image gilt. Mag sein.

    Was bei dieser Rolle einfach nur Schade ist: Man zeige mir eine Merc Gruppe, die vorher Stundenlang mit einem Auftraggeber verhandelt und einen Auftrag zu einem Angriff bekommen hat. Nein, da wird in Schlachten gezogen, weil... ja wegen was eigentlich ;)

    Ich denke, gerade hier gibt es immens viel zu tun, da diese beiden Rollen oft am meisten für Missmut, Diskussionen und vor allem etwas seltsamen RP's und viel zu viel Geballer führen.

    Ich will nicht darüber diskutieren welche Gruppe jetzt wie spielt usw, ich möchte nur versuchen irgendeinen Weg zu finden, das in SL [libary:bf64b8bcbf]Abkürzung für [Second Life][/libary:bf64b8bcbf] mehr Leute über die eigentliche Bedeutung der Rolle auf Gor nachdenken. Auf 1 Krieger Charakter (die Kodex Jungs die auch versuchen so zu spielen, nicht die "ich habe nen Bogen also bin ich nen Krieger" Fraktion) kommen heute etwa 20 Outlaws und Mercs, wenn nicht sogar mehr. Sehr schade eigentlich.

    So, jetzt habe ich mal wieder Jehova gesagt ;)
     
  2. andera Shermer

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    aye, Zeus du hast recht.

    muss ich leider sagen das ist leider so.

    eigentlich sollten für Outlaws die gleichen regeln in den Städten geben wie für Panter also bleibt Dausen ausehr ihr verkleidet euch und seit nicht als solche zu erkennen.
    und dann bitte auch mit falscher vita.

    ich würde mir eh mehr Goeran Live Syle wünschen also Goren Live Syle für Rollenspieler.

    irgendwie gibt es zu viele Randrollen.
    gerade im deutschen bereich.
     
  3. Sucarab Schwartzman

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    Outlaw in Gor-SL sind Gruppierungen der Shooterfraktion, meistens zusammengeschlossen um die Fraktion der schwarzen Kriegerinnen zu unterstützen und haben mit Norman-Gor nur die Grussformel "Tal" gemeinsam.


    Schwieriger Fall... Dietrich von Tarnburg ist einer der grössten Söldner auf Gor, einer der ganz grossen Krieger und ein Mann von Ehre.
    Andererseits sind viele Söldnertrupps in den Kriegen für ihre Plünderungen und Grausamkeiten bekannt, was sie schon wieder mehr Richtung Outlaw tendieren lässt...

    Viel Glück.
    Wenn du das schaffst, würde es in SL wirklich Gor gespielt werden :twisted:
     
  4. Judy Baxter

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    Tal,

    was ich ganz einfach denke, es wollen Leute spielen, sich aber keine Gedanken machen um nix. Man informiert sich kurz, vielleicht, wenn überhaupt. Dann merkt man, dass man ja eigentlich erstmal lernen muss. Ach was, ich werde eben gesetzloser, da bin ich gut aufgehoben. Dazu kann ich gleich loslegen.
    Ich behaupte mal, es kommen mehr Leute zufällig nach SL-Gor, als dass die sich vorher informiert haben und dann danach suchen. War ja bei mir auch so. Ist doch auch ein geiles leben. In einem Camp rumlungern und wenn es gar zu langweilig wird, kann man ja immer noch ein Panthercamp überfallen. Ne Stadt anzugreifen ist auch langweilig, weil sind ja eh fast immer Menschenleer. Ich kenne auch einige Panthermädchen, welche sich Richtung "Outlaw" umorientiert haben. Obwohl sie sich ja schon als außerhalb der goreanischen Ordnung stehend geoutet hatten.
    Mir gehen diese ganzen "Merc" und andere Truppen regelrecht auf den Senkel. Es sind auch die, welche sich wie Pilze vermehren wenn sie nicht schon von Anfang an in der drei oder vierfachen Übermacht auftreten. Sind dann noch blonde langhaarige Schlampen dabei, gehts vollends auf 180.

    /me fühlt wie ihre Halsschlagadern anschwellen und denkt: Nein ich rege mich nicht auf, nein nein nein.......

    Judy
     
  5. Guru Randwick

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    Kann ich nur unterstützen. Zeus's Artikel und auch Dein Post bringen es eigentlich wieder Mal auf den Punkt. Solange die sogenannten Spieler [libary:4b78ad8041]In [SecondLife] auch [Residents] genannt, sind die Bewohner([Avatare]) in der virtuellen Welt.[/libary:4b78ad8041] nicht gewillt sind, sich ein bisschen mit Gor und dessen Regeln zu befassen, sich dann auch daran zu halten, solange wird es in SL [libary:4b78ad8041]Abkürzung für [Second Life][/libary:4b78ad8041] kein gutes Gor geben. Man kann es zwar Gor nennen, weil der Name nicht geschützt ist.

    Ich hab weiss nicht mehr wie oft schon auf diesen Umstand hingewiesen, eigentlich tu ich es nicht mehr. War nur ein Ausrutscher ...
     
  6. Zelmo Boucher

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    Ich unterschreibe vieles hier - und ich mache es mir realtiv einfach:

    Outlaws sind Gesetzlose, Banditen, Räuber, Rebellen, Pack, Ausgetsoßene - das gleiche wie Panther - allenfalls einen Deut besser, falls sie Männer sind. Aus der goreanischen Perspektive vogelfrei und ehrlos. Wenngleich das intern sicher anders gesehen wird, und es gib in der irdischen Historie ja auch große Vogelfreie und Gesetzlose von Robin Hood bis Che Guevara. In der goreanischen Historie gibt es gleichsam auch große Panther- oder Gesetzlosenführerinnen und -führer.

    Söldner sind unangenehme Burschen, derer man sich häufig in Konflikten bedienen muss. Sie mögen große und respektable Kämpfer sein, verkaufen sich aber heute an den einen und morgen an den anderen - kurz im Grunde ehrloses Zeuch wie Assassinen und Kopfgeldjäger, aber durchaus etwas anerkannter, weil sie dem Kodex folgen und nicht außerhalb des Gesetzes stehen. Aber auch da gibt es einige, die sich Respekt verdient haben. Auch da gibt es irdische Vorbilder wie Wallenstein. Kriege auch wie im Irak sind ohne Söldner nicht machbar, nur funktionieren die heute ja als private Securities oder GmbHs für Spezialaufträge.

    So. Als Bakah spielen wir da zum Beispiel eine Zwischenrolle. So'n bisschen wie die Paravaci-Nomaden aus den Plains. Man mag uns für Outlaws halten, man mag uns in gebildeteren goreanischen Kreisen aber auch als komischen Kulturstamm akzeptieren. So ne Art Bayern oder Appenzeller Gors, hehe, wasweißich... Steht aber auch auf einem anderen Blatt.
     
  7. Finncaev Riederer

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    Zeus klär mal auf, seit wann sind Diebe Outlaw?
     
  8. Zeus Edelman

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    Wus?

    Wo ich gesagt habe ein Dieb ist ein Outlaw ist mir nicht klar. Ich kann einen Heimstein haben, und trotzdem ein Dieb sein. Zumindest bis ich erwischt werde.
     
  9. andera Shermer

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    ähm

    ein Dieb ist ein Outlaw

    also Outlaw = außerhalb des Gesetzes stehen

    Dieb = jenamd der stiehlt.

    stehlen = darf man nicht Gesetz sagt böse ist das

    folglich

    man stiehlt > bricht das Gesetz > kann er als Outlaw bezeichnet werden.
     
  10. Zeus Edelman

    Zeus Edelman Superstar

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    Naja, jein.

    Ich wollte ja genau daruf hinaus. Ist ein Outlaw auf Gor genau das gleiche, was wir uns hier unter einem Outlaw vorstellen? Ich meine nein. Eher ein ausgeschlossener.
    Im Kontext zu SL komt das aber so rüber als wäre ein Outlaw "Eh ein Mörder, Dieb usw, also sind mir alle Werte der Gesellschaft immer egal. Ich brauch mich ja nich an ein Waffenverbot in einer Stadt halten, habe keine Gesetze. Bin Outlaw.". Und ich glaube eben das ist es nicht in der Regel, zumindest nicht zwingenderweise.

    Aber klar, wer ein Verbrechen begeht, welches gegen die lokal gültigen Gesetze auf Gor verstösst, kann ja auch ggf "verbannt" werden. Und damit verliert er seinen Heimstein, und wäre nach meiner Einschätzung ein Outlaw... blah blah ;)
     
  11. Becky Nemeth

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    Na ja Zeus, wir Panther fallen ja auch unter die Definition "Outlaw". Und zwar nicht weil wir gemordet haben, oder geklaut, sondrn nur wegen der Tatsache, das wir keine Kajirae mehr sein wollten, und geflüchtet sind oder freigelassen wurden, und einer erneuten Versklavung entgehen wollten.
    Wen ich nun die Ehrdefinition aus dem anderen Thread mal hierher übertrage: ein Krieger Verliehrt seine Ehre net, wegen einer Versklavung, wenn er dieser entkommt, wie auch immer. Also wäre er dann kein Outlaw. Oder etwa doch? Hat Zeus mal darüber nachgedacht? Falls er zu dem Schluss kommt, daß ja, dürfte er ja eigentlich net mehr zu den Bakah gehen. Falls er zu dem Schluss kommt nein, warum sind dann die Panther Outlaws?
    Ich tendiere ja zu dem Schluss, das die Ehre halt net verloren wurde.
     
  12. Zeus Edelman

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    Ha! Erwischt! ;)

    Genau das ist eigentlich auch das mich derzeit so beschäftigt. Auf der einen Seite habe ich für mich ausgeknobelt, das Zeus durchaus in der Lage ist, seinen glauben an den Kodex aufrechtzuhalten und wieder danach zu leben. Prinzipiell kommt ja noch hinzu: Er wurde von einer Panther versklavt. Was auch für ein Gefühl der Ehre von Bedeutung sein kann, es ist denke ich schon ein Unterschied ob man von einem "Gericht", oder einer "gesellschaftlich anerkannten" Institution versklavt wird, oder einer Panther. Im Zweifelsfall kann Zeus noch immer behaupten "Die Panther lügt, es war ganz anders", und ich denke nicht das man ihr eher glauben würde als ihm, aber das ist was anderes.

    Und mit der Betrachtung als "Ausgestossene" sind Panther auch Outlaws. In diesem Sinne.

    Das ganze ist doch recht komplex, und ich denke, wir kommen nie alle auf die gleiche Meinung. Zuviele Widersprüche auch in den Buchvorlagen, zuviel Spielraum der Interpretation. Deswegen denke ich auch, das dieses Empfinden der Ehre eines Kriegers, ob er sie verloren hat oder nicht, eigentlich zwei Seiten hat:

    - sein persönliches Empfinden
    - Die Wahrnehmung durch Aussenstehende

    Wenn Zeus jetzt losläuft, und davon überzeugt ist, weiter Krieger zu sein, dann hat er sofort wieder einen Heimstein. Aus seiner Sicht der Dinge. Das mit der Kastenzugehörigkeit oder nicht ist aber auch mal interessant.
    Allerdings, Zeus tritt den Leuten gegenüber, auf eigenen Füssen, und sagt er wäre Zeus, der Krieger. Und wie einige schon sagten, ich denke auch, dem Gegenüber ist das in dem Moment schnuppe, es zählt was er in diesem Augenblick sieht.

    Aber mal sehen, vielleicht schubse ich Zeus doch in eine andere Richtung. Aber ein schönes Beispiel für diese Diskussion ist er allemal finde ich.
     
  13. Becky Nemeth

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    hihi.... :mrgreen:

    Ich denke, das sind die Abstriche, die wir an SL Gor machen müssen.
    irgendwer hat irgendwo geschrieben, das der "normale" Gor Krieger eine Panther wohl höchstens 1 - 2 mal in seinem Leben zu Gesicht bekommt. In SL Gor sind wir allgegenwärtig. Also denke ich, das es zu mehr auseinandersetzungen kommt, zwangsläufig, wie in Norman´s Gor.
    Wen ich nun weiterspinne, das jeder Krieger, der mal von Panthern ein Collar umgelegt bekam, seine Ehre verlieren würde, glaub ich, das es nicht mehr viele "ehrenhafte" Krieger geben würde in SL Gor.
    Daher würde ich Zeus mitgeben wollen, daß er seine Ehre nicht verloren hat. ;)
    Keine Sorge, ich werde danach nicht einfordern, das man die Panther als "ehrenvoll" betrachtet und behandelt. :mrgreen:
     
  14. Zelmo Boucher

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    Nö, Becky, die Sache ist ja so: ausgestoßen ist ausgestoßen, und frei gelassen ist frei gelassen. Wir jemand wegen wasweißich - Emir beschimpfen - aus der Stadt geworfen, verliert er den Heimstein und ist ein Outlaw. Wird ein Sklave/Sklavin freigelassen, ist er/sie ein Freier Mann oder eine Freie Frau und kann neu starten. Entflieht jemand hingegen der Sklaverei, ist er/sie ein wandelnder Toter weil entlaufen und wird Panther oder schlägt sich zu den Outlaws.

    Hier ist aber wieder der kleine feine Unterschied im SL-Gor, bevor Du sagst: "Ja dann kann ja keiner zurück in seine Stadt oder zu den Bakahs, wenn er aus unserem Camp abhaut". Es gibt den Unterschied zwischen Gefangen sein und gewzungen werden, sich wie ein Sklave zu verhalten und der offiziellen Unterwerfung aus freien Stücken. Haut wer ab, der sich freiwillig unterworfen hat, isser Gruppe A = tot, haut wer ab, der als Kriegsgefangener mit einem Stahlkragen gedemütigt wurde, isser Gruppe B = halt abgehauen.

    Mit dem Unterwerfen aus freien Stücken hat Zeusel seine Ehre als Krieger verloren. Die muss er wieder neu verdienen. Das Freilassen hat die Reset-Taste gedrückt: Das Ehrenbarometer steht auf Null. Fertitsch. Als Freier Mann kann er zu seinem Heimstein zurückkehren, einen neuen suchen - whatever. Es unterliegt den jeweiligen Führern darüber zu entscheiden. Das ist dann halt RP. Zeusels Fall liegt natürlich besonders komplex, weil er die überheblichen Bakah mit ihrem verschnörkselten Tahari-Ehrbegriff gleich komplett entehrt hat: Ein Bakah mag sich in Lebensangst vielleicht noch unterwerfen, damit er hernach den Tod im ehrenvollen Kampf suchen kann, ein Bakah unterwirft sich aber nicht, weil er dienen WILL. Aber Zeusi wirds hinbiegen ;-)

    Abgesehen davon: In unseren Reihen kämpfen und kämpften auch einige frei gelassene Kajirae, es gibt versklavte und wieder frei gelassene Ex-Panther undsoweiter. In den Büchern lässt Tarl auch immer mal wieder einige Mädels laufen, die dann hinterher ne Bäckerei aufmachen oder sonstwas. Wie Sylvie schon sagt - ein wenig wie: "Oh, versklavt, tja. "Ach wieder frei, soso"
     
  15. Becky Nemeth

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    Ach Zelmo....*lacht herzlich und laut*

    Ich find es herrlich, wie du immer für alles eine "Erklärung" findest.
    Ich wette, du könntest, wenn du wolltest, auch die Panther für ehrbare FW hinstellen. :mrgreen:
    Gut das willst du net, (und ich eigentlich auch net ;) )
    aber ich bin sicher, du könntest.
    Zumal Zeus ja schon selber zugegeben hat, das ich mit meiner fragestellung genau ins schwarze getroffen habe. :lol:
     
  16. Zeus Edelman

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    Richtig, irgendwo ist dann doch der Punkt erreicht, wo man im "Spiel" vor die Wand läuft mit dem Umsetzen der Dinge. Aber ich gehe ja noch einen Schritt weiter bei dem "nicht mehr viele ehrenhafte Krieger": Ich behaupte, wenn man "wirklich" Gor spielen würde, dann würden kaum noch lebendige Avatare durch SL Gor rennen.

    Auf der anderen Seite meine ich auch man sollte sich nicht immer alles zu einfach machen.

    Und selbst wenn du das als Panther tun würdest, Zeus würde dich ignorieren. Wenn er dir denn über den Weg läuft. Zeus ist weder Bakah noch sonstwas, sondern derzeit ein etwas verstörter Mann, der einsam durch die Lande zieht. Vielleicht landet er doch noch ganz woanders. Das überlasse ich den Ereignissen im RP.
     
  17. Judy Baxter

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    Tal Becky

    mit der Ehre ist das so ne Sache. Ehre, also die eigene, entsteht eigentlich beim anderen. Dazu muss der aber mich erstmal kennen. Oder zumindest von mir, oder besser über mich etwas gehört haben. Einfach wäre es, ich könnte Ehre mit mir herumtragen. Dann hätte ich zB 0,8Ehre, oder ein anderer 1,2Ehre. Dann noch der zwiespalt, wie sehe ich meine Ehre, wie hoch schätze ich die ein?
    Panthermädchen sind ganz einfach nach der Goreanischen sichtweise Outlaws, also Gesetzlose. Weil wir uns ja dem goreanischen System verweigern oder uns entzogen haben. Ehre können wir gar nicht haben, denn in den überwiegenden Fällen sind wir weggelaufene Sklaven. Welche nichteinmal einen Namen besessen haben und als Panthermädchen einen anderen Namen angenommen haben.

    Nach meiner Auffassung verliert ein Krieger seine Ehre nie, sie wird eben auf 0,0Ehre zurückgesetzt wenn er versklavt wird. Kommt er wieder frei, muss er halt wieder was Ehre angeht, ganz unten anfangen. Ehre und Stolz sind glaube ich auch nicht voneinander zu trennen.
    Viele der Panthermädchen sind auch stolz, zurecht. Sie können etwas auf sich einbilden, im Wald ein einfaches Leben zu führen und zu überleben. Ich trage meine brandings mit Stolz, meine vielen Narben, ich bin stolz nach vielen kämpfen um meine und meiner Sisters Freiheit von meiner EN zur 1st Bow bestimmt worden zu sein. Ich trage diese Verantwortung mit stolz. Ich verachte und spucke auf die Kerls welche immer wieder in unseren Wald kommen und versuchen unsere Freiheit einzuschränken und uns zu fangen. Und ich bin stolz auf meine Mutter. Weniger stolz bin ich auf mich selber, aber das ist meine ganz spezielle Geschichte. Ich bin arrogant, vor allem Kerls gegenüber. Kein Kerl ist es wert, seine Freiheit aufzugeben. Zumindest keinem dem ich bis jetzt begegnet bin. Aber, wer weiss was der morgige Tag bringt? Stolz und arroganz liegen eng beieinander. Wobei Ich stolz eine positive Eigenschaft abgewinne. Arroganz nicht.

    Gruss

    Judy
     
  18. Becky Nemeth

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    Tal Judy!
    Genau so, sehe ich das auch. Stolz sind wir, nur ich denke, das auch wir aus unserer Sicht, Ehre haben. Die Schwestern, der Tribe, die Freiheit, unseren Wald.....diese dinge zu erhalten, und notfalls mit der Waffe zu verteidigen, das scheint mir UNSERE Ehre auszumachen. Das die anderen dies ganz anders sehen, iss ganz klar, und soll ja auch so sein. Wir sagen ja auch, das die Bakah, und Kerle sowieso, keine Ehre haben. Das sehen die naturgemäß wieder anders.
    Was ich eigentlich sagen wollte iss, das Ehre von jeder Gruppeierung und von jedem einzelnen anders interpretiert werden kann.
    Aber das wir nach goreanischem Denken keine Ehre haben, iss klar ;)
     
  19. Super Thread hier, und vielen Dingen in den ersten Posts stimme ich zu.

    Da ich eine Zeitlang mal einen Outlaw gespielt hab würde ich dazu gerne was los werden:

    Also wie ein Outlaw zustande kommt ist nicht im Rahmen einer Strafe für Vergehen wie Diebstahl/Mord etc. wie wir sie auf der Erde kennen. Verbannungsstrafen gibt es in der Goreanischen Justiz nicht, aber verschiedene Körperstrafen bis hin zur grausamen Hinrichtung oder für Frauen der Versklavung sind üblich. Was eher möglich ist, ist das ein Krieger, durch seinen Kodex bemächtigt, ein Mitglied seines Hauses der Kaste und des Standes beraubt. Oder das ein Sträfling in einer der Arbeitskolonien oder gar einem Kajirus die Flucht gelingt. Oder das sich ein Straftäter seiner Strafe entzieht und nun sich vor den Kopfgeldjägern versteckt. http://www.gegenerde.de/gor/justiz.html

    In der Regel gibt es deshalb auch keine Anzeichen einen "Outlaw" einwandfrei am Äußeren zu erkennen. Ob der zerlumpte, einhändige Mensch vor einem ein armer Bauer mit Betriebsunfall ist, oder ein Outlaw wird sich wohl erst zeigen, wenn er einem das Messer unter die Nase setzt. Nicht umsonst sind viele Goreaner Fremden gegenüber so mißtrauisch. Nicht umsonst ist den meisten Goreanern das Betreten einer fremden Stadt nur mit einem sehr guten Grund möglich (Handel z.B.).

    Outlaws untereinander haben natürlich keinen Heimstein mehr, aber sie sind mit der Gesellschaft aufgewachsen aus der sie verstoßen wurden. Vielleicht hatten sie Freunde, Familie oder Liebschaften die sie zurückließen mussten. Ein jeder Outlaw weiß, was er verloren hat und das er es wohl kaum zurückerlangen wird. Nicht jeder ist Tarl Cabot um es mal klar zu sagen.

    In Sl-Gor ist es aber nunmal so, das es recht wenig Konsequenzen gibt. Wer verbannt wurde, aber gerne ein respektabler Bürger wieder wäre, hat es sehr sehr einfach, wenn er z.B. nur in eine Stadt kommt die noch Einwohner sucht. Rollenspiel bedeutet aber, auszuspielen wie es "realistisch" wäre, nicht wie es Secondlife oder deie OOC- Umstände einem erlauben.

    @Zeus, dein Beispiel wie du vom Sklaven wieder aufgestanden bist und sich nun alle an dich erinnern ist eine Geschichte. Sehr interessant, bei mir gings genau anders aus:

    Wie VAllis zu den Outlaws kam:
    Der gute Vallis hatte einen Gedächtnisverlust als Kajirus, dachte er wäre noch Musiker und alles hätte sich gegen ihn verschworen. Er floh im Bewusstsein ein freier Mann zu sein in die nächste "Stadt" (zum Handelsposten). Allerdings hatte er leider auch vergessen, das ihn der Rest der Spielwelt als Sklave in Erinnerung hatte und seinen Forderungen ("Bringt mir was vernünftiges zum Anziehen und außerdem brauch ich einen Arzt. Dalli Dalli das is ein Notfall!") nur ein müdes Lächeln abgewinnen konnte. Kurz: Vallis landete wieder im Kennel, da ihn ein Halsband und ein Brandzeichen wie die wenige Kleidung eindeutig als Sklaven auswiesen. Erst später gelang ihm die Flucht, er versteckte sich im Wald und schlug eine Wache von hinten nieder als diese allein am Fluß Wasser trinken wollte, beraubte sie ihrer Kleidung und Waffen, versteckte sein Collar so gut es ging. Kleider machen eben Leute. Und in diesem Aufzug verirrte er sich bei den Outlaws. Weil er keinen Platz wusste wo er noch hin konnte in der Gesellschaft, schloß er sich ihnen an. Sie würden schließlich sein Überleben sichern und konnten einen weiteren Bewaffneten gut gebrauchen...

    So wurde Vallis Outlaw und ich hab ihm auch versucht ein recht unsauberes Aussehen zu verpassen, aber es is garnicht so einfach verlottert auszusehen in SL ;). So oder so: Wer ganz unten war wie Vallis akzeptiert auch Frauen als Anführerinnen und Mitkämpfer. Alles eine Sache des Standpunktes. Wäre ich vorher Krieger gewesen statt Kajirus hätte es da wohl noch Reibereien gegeben. (Nebenbei ich finde die Diskussion: Kann ein Kajirus/eine Kajira wieder Freie werden und ihr Sklavendasein vergessen?" sehr interessant- gerade unter der Philosophie NOrmans- das hat in meinen Augen einen Extra thread verdient.)

    @Dem Spassgeraide das Becky ansprach: Das ist mir allgemein ein Greuel, besonders wenn es keinen sinnvollen Grund dafür gibt. Langeweile und große Klappe in Kombination mit Waffenfähigkeit bringt die seltsamsten Dinge zutage. Die meisten davon rollen mir jedoch die Zehennägel hoch :twisted: Es gibt keinen Sinn bei sowas, also machts auch keinen Sinn darüber zu diskutieren. Es ist kein Rollenspiel mehr. Ende. Aus ;)

    LIebe Grüße
    Vallis
     
  20. Finncaev Riederer

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    Mit der Definition kann ich mich schlecht anfreunden, ein Dieb hat noch ein bisschen anstand wenn auch mit einem etwas seltsammen "Humor".

    Greift nicht aggressiv an im Gegensatz zu nem Räuber, will im Hintergrund bleiben. Und hat schöne Texte. Das schlimmste was die pasieren kann ist paar Tage "Zwangsdienst". Wie lang das ist? Wenn ma Spass haben will lässt ma nach paar Tagen wieder laufen. So stell ich sie mir vor am besten im massvollen Verhältnis zu Händler und Reisende. Aber schau dich mal um.

    Ich hab nur vorhin gefragt weil das leicht missverständlich in einen Topf mit "Outlaw" gestopft wurde.
     

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