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Kleines Krieger 1x1

Dieses Thema im Forum "Rollenspiel Gor" wurde erstellt von Zeus Edelman, 15. Februar 2008.

  1. Zeus Edelman

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    In der Gor Projektgruppe gab es gestern ein kleines Päckchen mit Notecards von mir, daraus friemel ich mal ein kleines, rudimentäres 1x1 des SL-Gor Kriegers zusammen.
     
  2. Zeus Edelman

    Zeus Edelman Superstar

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    Kriegerkaste und Kodex

    Kriegerkaste und Kodex



    1. Was ist ein Krieger? Was ist die Rote Kaste?
    2. Auszuege aus dem Krieger Kodex
    3. Buchzitate
    4. Verweise


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    1. Was ist ein Krieger? Was ist die Rote Kaste?

    Das goreanische Wort für Krieger ist "Rarius", bzw "Rarii" in der Mehrzahl. Die Kriegerkaste zaehlt zu den 5 sog. Hohen Kasten, stellt allerdings in der Rangfolge
    die letzte dieser Hohen Kasten dar. Es ist in den Büchern nicht exakt beschrieben, dass diese Kaste nochmal unterteilt ist, z.B. in eine eigene Kaste fuer Tarnreiter.
    Weiterhin ist es so, daß als "Rarius" nicht nur Kastenmitglieder bezeichnet werden, sondern jede Form von Krieger. Krieger, welche Mitglied der Roten Kaste sind, haben jedoch mindestens eine Besonderheit im Gegensatz zu vielen allen anderen Kämpfern, die nicht der Roten Kaste angehoeren: Sie leben alle nach dem Krieger Kodex. Aber auch andere Kasten haben ihren eigenen Kodex, wie z.B. auch Haendler.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    2. Auszuege aus dem Krieger Kodex

    Der Dreh- und Angelpunkt eines Kriegers auf Gor ist unbedingt seine Faehigkeit, seine Staerke, sein Aussehen. Es ist der sog. Krieger Kodex, der Kodex, an den
    sich alle Mitglieder der Roten Kaste peinlichst genau halten. Natuerlich koennen auch Krieger, welche nicht der Roten Kaste angehoeren, den Kodex kennen und
    anwenden. Allerdings ist fuer einen goreanischen Buerger die Mitgliedschaft in einer Kaste erstrebenswert, und mit einem grossen inneren Ehrgefuehl verbunden. Goreaner ohne Kastenzugehörigkeit sind Sklaven oder Gesetzlose und werden von der goreanischen Gesellschaft ausgeschlossen.
    Krieger, welche nach dem Kodex leben, aber nicht der Roten Kaste angehoeren, duerften demnach sehr selten sein, und in der Regel nur in manchen Regionen
    und bei Wagenvoelkern sowie Nomadenstaemmen (Bakah z.B.) vorkommen.

    Der Kodex ist in den Büchern nicht komplett beschrieben, man findet nur Hinweise und Details, die zusammengeführt in dieser Notecard dargestellt werden und ein Bild vermitteln sollen.


    Der Kodex gilt als absolut fuer das Handeln eines Kriegers. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass dieser Kodex von einzelnen gebrochen werden kann, wenn es
    die Situation zwingend erfordert (was aber wohl extrem selten der Fall sein duerfte):


    Wichtige Elemente, die bekannt sind aus dem Krieger Kodex, werden nun aufgefuehrt. Diese Elemente sollten im Rollenspiel auch das Verhalten, Aktion und Reaktion des Charakters bestimmen. Es sind nicht alle Referenzen auf den Krieger Kodex hier aufgefuehrt, sondern nur die Dinge, die Elementar fuer das
    Rollenspiel sind. Weitere Informationen kann man z.B. hier finden: http://www.gegenerde.de/indexc.htm?/scrolls/scroll12.htm

    - Herausforderung: Die einzige ehrenhafte Antwort auf eine Herausforderung ist es, sie sofort anzunehmen. (Krieger lehnen eine ehrenhafte Herausforderung eines anderen Kriegers nicht ab, sie stellen sich dieser unverzueglich und ohne Zweifel)

    - Bruderschaft: Jemand der Dein Blut vergossen hat, oder dessen Blut Du vergossen hast, wird Dein Schwertbruder, es sei denn, Du verwirfst formell das Blut auf Deiner Waffe. Dies ist eine Bindung, die unter Kriegern gilt und Stadtgrenzen überschreitet. Es ist eine Sache der Kaste die Bündnisse ersetzt. Sie zeigt den Respekt denen gegenüber, die der Kaste angehören. (Es gibt nur eine Form der Bruderschaft unter Kriegern, die Schwertbruderschaft. Alle anderen Krieger sind nicht "Brüder", sondern, sofern sie nicht für den gleichen Heimstein kämpfen, Fremde)

    - Eid/gegebenes Wort: Krieger brechen nicht ihren Eid. (Ein einmal ausgesprochenes Wort oder ein Eid eines Kriegers ist bindend. Es kann nicht gebrochen werden)

    - Erstrebenswerter Tod: Der einzige Tod, der zu einem Krieger passt, ist der Tod im Kampf. (Ein Krieger wird niemals Selbstmord begehen, oder einem anderen Krieger beim Suizid helfen)

    - Suizid: Krieger töten sich nicht selbst oder helfen anderen dabei sich selbst zu töten. (siehe erstrebenswerter Tod)

    - Erlangen von Sklaven: Wenn Du die Sklavin eines Anderen willst, musst Du eine Herausforderung um sie aussprechen und Deinen Gegner mit einer Waffe seiner Wahl treffen.

    - Intelligenz: Derjenige, der nicht denken kann ist kein Mann, ebenso wenig derjenige, der nur denken kann.

    - Unterwerfung von Frauen: Wenn eine Frau niederkniet, ihre Hände mit gekreuzten Gelenken anhebt und sich einem Krieger unterwirft, verlangt es der Brauch, dass er entweder die Unterwerfung akzeptiert, oder das Opfer erschlägt.

    - Umgang mit Unterwerfungen: Wenn ein Krieger eine Frau als Sklavin annimmt, ist es üblich, dass er, zumindest für einige Zeit seines Ermessens, zunächst Nachsicht mit ihr hat. Aber wenn sie sich auch nur im geringsten unangenehm benimmt, kann sie sofort getötet werden.

    - Kriegszustaende: In Kriegszeiten wird ein Kriegsherr oder Ubar benannt, der ohne Kontrolle per Dekret regiert, bis er entschließt, dass die Krise vorbei ist. Schwerttreue ist das Band des Vertrauens einem Ubar gegenüber. Schwerttreue wird nicht leichtfertig gelobt. Wenn ein Ubar für unfähig befunden wird, ist die Schwertreue beschmutzt und der Ubar könnte von seinen eigenen Kriegern beseitigt werden. Diejenigen, die nicht aufgeben, werden meist von ihren Männern verlassen. Wenn die Männer dennoch bleiben, regiert der Ubar als Tyrann.

    - Gemeinsamer Heimstein: Krieger haben einen gemeinsamen Heimstein. Es ist das Schlachtfeld.

    - Halten von Sklavinnen: Die Sklavin ist Freude und Bequemlichkeit für den Krieger. Sklavinnen zu halten ist nicht nur erlaubt, Krieger werden dazu angehalten.

    - Provozieren eines Kriegers: Wenn Du eine Waffe gegen einen Krieger erhebst, ist er durch seinen Kodex berechtigt, Dich zu töten. (Ein sehr wichtiges Rollenspiel Element, richte _niemals_ eine Waffe auf einen Krieger, wenn du nicht auch bereit bist zum Kampf)

    - Hilfsmittel wie Gift: Vergifteter Stahl verstößt gegen den Kodex. (also auch keine vergifteten Pfeile, Nadeln und dergleichen)


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    3. Buchzitate

    Folgende Buchzitate geben weiter Aufschluss dazu, wie sich ein Krieger der Roten Kaste verhaelt:


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    4. Verweise


    Einiges dieses Textes, und auch ausfuehrlicher, findet man auf www.gegenerde.de (deutsch)

    Hier noch ein paar weiterfuehrende Anlaufstellen:

    http://www.gegenerde.de/indexc.htm?/scrolls/scroll12.htm

    http://www.slinfo.de/phpbb/viewtopic.php?t=12967&postdays=0&postorder=asc&start=0

    http://www.geocities.com/delphius2002/id28.htm (englisch)
     
  3. Zeus Edelman

    Zeus Edelman Superstar

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    Rote Kaste im Rollenspiel

    Rote Kaste im Rollenspiel




    1. Allgemeines
    2. Kleidung
    3. Bewaffnung
    4. Weiterfuehrende Infos


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    1. Allgemeines

    Die Rolle eines Kriegers der Roten Kaste im Rollenspiel ist komplexer als sich viele vorstellen und nicht immer einfach zu spielen, da man sein Handeln
    permanent nach dem Kodex ausrichten muss. Das dies nicht immer geht im Rollenspiel sollte allen Beteiligten klar sein, allerdings ist das auch eine
    Sache der Selbstdisziplin.

    Prinzipiell gilt:

    - Gruppenzugehoerigkeit:
    Krieger (bzw Goreaner im allgemeinen) haben nur einen Heimstein, und damit ist der Heimstein der Stadt oder Region gemeint, in der sie leben. Es ist nicht moeglich mehrere Heimsteine parallel zu haben (Stichwort Zugehoerigkeit zu mehreren Gruppen usw). Auch ist der permanente Gruppenwechsel vor dem Hintergrund des Heimsteins Unfug.

    - Brueder:
    Krieger sind untereinander Fremde. Krieger, die nicht fuer den selben Heimstein kaempfen, oder Schwertbrueder geworden sind, sollten nicht mit Bruder angesprochen werden. Das ist einfach falsch.

    - Ruepelhaftes Verhalten:
    Krieger sind Menschen aus unterschiedlichen Charaktergruppen. Es gibt sowohl den Naturliebhaber, den eher Poetisch interessierten, den stillen und unscheinbaren Mann, als auch den elenden Säufer in den Reihen der Krieger. Alle halten sich aber an den Kodex. Nicht alle Krieger sind automatisch muskelbepackte Monster.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    2. Kleidung

    Als "uebliche Kleidung" eines Kriegers auf Gor wird in den Buechern Kleidung beschrieben, welche in die der Zeit des Roemischen Reichs, sowie dem antiken Griechenland und auch Sparta passen wuerde: Tuniken, Sandalen, Y-Helme und ggf leichte Maentel. Hierbei sollte jedoch auch herausgehoben werden, dass es natuerlich auch regionale Unterschiede gibt. In der Tahari Wueste wird ein Mensch ebensowenig in der brennenden Hitze mit einer Tunika unterwegs sein, wie in winterlichen Regionen. Da ist Fantasie und Ideenreichtum gefragt, sowie ein wenig Recherchieren nach Hinweisen, was in der altertuemlichen Zeitepoche auf der Erde getragen wurde. Eine mit Nieten und Spikes besetzte schwarze Lederkluft ist aber eher absolut untypisch fuer ganz Gor. Kleidung sind im grafischen Rollenspiel wichtige Elemente, um auch die Stimmung und das Ambiente zu foerdern.

    Die Priesterkoenige haben zudem das tragen von Schutzpanzern am Koerper nahezu vollstaendig untersagt. Ausnahme bildet hier nur der Helm in Y Form.

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    3. Bewaffnung

    Auch hier gilt wieder: es ist abhaengig von der Region. Ausserdem gibt es durchaus Unterschiede innerhalb einer Armee (Infanterie, Tarnreiter, Thalarionreiter, Einheiten mit Fernwaffen).

    Als "uebliche Bewaffnung" eines Kriegers im allgemeinen kann man ein Kurzschwert (entspricht dem roemischen Gladius Schwert), ein Schild und eine Lanze betrachten. Je nach Region kommen dann natuerlich eher andere Schwerttypen in Frage (Scimitar in der Wuestenregion usw). Mit welchen Waffen man sich bestueckt ist also eine Frage der Region, wo man ausgebildet wurde. Schwerter wie Katana, Degen, Breitschwerter und dergleichen sind auf Gor nicht bekannt.

    Die fast ausschliessliche Verwendung von Boegen im Rollenspiel ist ein sog. Onlineismus, also etwas, was sich nur aufgrund der Tatsache das es ein Online Rollenspiel ist allgemein durchgesetzt hat. Ein Bogen ist in Gor eine vom Krieger recht seltene bis gar nicht eingesetzte Waffe, da sie eine typische Waffe eines Bauern ist. In vielen Gegenden ist ein Bogen gar voellig unbekannt. Ein Krieger bewertet also einen Bogen mit Pfeilen als nicht kraftvoll und geeignet fuer den Kampf eines Kriegers. Hinzu kommt das es in der Welt von Gor keine modernen Boegen mit hoher Treffergenauigkeit und Durchschlagskraft gibt, sondern nur einfache Holz/Sehnen Konstruktionen, welche auch wohl nur mit Kraftaufwand zu bedienen sind. Jedoch sind bestimmte Einheiten mit kurzen Boegen ausgestattet (Tarnreiter), da es sich hier dann um eine Notwendigkeit handelt aufgrund des Fortbewegungsmittels. Ueblicher fuer einen Krieger sind Armbrueste, da die abgeschossenen Bolzen eine weitaus hoehere Durchschlagskraft und Beschaedigung ermoeglichen. Allerdings sind diese Waffen _nicht_ mitten im Lauf abzufeuern, sondern erfordern Geschick und eine ruhende Position.

    Rollenspiel kann auch sein, mal die Flucht ergreifen zu muessen, eben weil man keinen Bogen oder eine Armbrust dabei hat.

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    3. Weiterfuehrende Infos

    http://www.gegenerde.de/indexc.htm?/scrolls/scroll12.htm

    http://www.geocities.com/delphius2002/id27.htm (englisch)
     
  4. Zelmo Boucher

    Zelmo Boucher Superstar

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    /me klatscht langsam und gelassen in die Hände und sagt: Respekt, Zeusel!
     

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